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Das STRAK-Orchester

Frauenorchester Ausschwitz - Erinnerungen an Alma Rosé

Datum: Sonntag, 10.03.2024
Uhrzeit: 17:00 Uhr
Veranstaltungsort: Kupferhaus
Feodor-Lynen-Str. 5
82152 Planegg
Eintrittspreise: 27 € l erm. 20 € l bis 18 J. 10 €
Kartenvorverkauf

Allgemeine Infos: 

  • Freie Platzwahl
  • Die Bar ist ab 16 Uhr geöffnet und in der Pause (Getränke-Verzehr im Foyer)
  • EG Besucher-Garderobe (kostenlos) geöffnet / Jacken, Mäntel, Rucksäcke,
    große Taschen und Schirme bitte in jedem Falle abgeben!
  • Abendkasse geöffnet ab 16 Uhr / Tel. 089 - 442 36 88 30
  • ca. 120 Min. inkl. Pause (nach ca. 50 Min.)


Alma Rosé, 1906 geboren, war sie die Tochter eines Geigers und Konzertmeisters der Wiener Philharmoniker und Nichte von Gustav und Alma Mahler. Von ihrem Vater an der Geige ausgebildet, gründete sie 1932 ein Damenorchester und tourte mit Erfolg kreuz und quer durch Europa. Nach dem Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland flohen Vater und Tochter 1938 nach London.  

Alma Rosé gab Konzerte in Holland, bis sie schließlich von der Gestapo verhaftet und 1943 nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurde. Dort im Frauenblock übernahm sie die Leitung eines Frauenorchesters, das zu offiziellen wie auch privaten Anlässen zu spielen hatte und so die jungen Frauen vor der Gaskammer bewahrte. Am 5. April 1944 starb Alma Rosé an den Folgen einer Lebensmittelvergiftung.

Zwischen den Musikstücken (u. a. von Mozart, Beethoven, Grieg, Brahms, Johann Strauss, Josef Strauss) liest Anne Stein, Ensemble-Mitglied am Münchner Volkstheater, aus dem Leben von Alma Rosé.

Konzept und Leitung: Walter Erpf | Sprecherin: Anne Stein

Veranstalter: Kulturförderverein Würmtal e.V.